Humanitaet als Argument in der Geschichte des Strafvollzugs
Dubbelkollat idag
Jämför 1 butik
- Bokus, 774 kr, frakt enligt butiken. Till butik (öppnas i ny flik)
I lagerFrakt: se butikenDubbelkollad 19:51
774 kr
Lägst
Priser från butikernas flöden kan ha ändrats: det är priset hos butiken som gäller, så kontrollera det innan du handlar.
Om produkten
Als sich im 18
Läs merLäs mindre
Jahrhundert die Freiheitsstrafe zunehmend anstelle der bis dato angewandten Leibes- und Lebensstrafen etablierte, zeigte sich ein grundlegendes Problem: Es fehlten die notigen Kapazitaten und Strukturen, um diese neue Form der Strafe sinnvoll umzusetzen. Dadurch bestanden massive Missstande in Form von Uberfullung, Willkur und fehlender Trennung nach Alter oder Delikt, sodass menschenunwurdige Zustande im Widerspruch zu den humanitaren Ideen der Aufklarung herrschten. Erste Forderungen nach einer grundlegenden Reform des Strafvollzugs wurden laut. Der Begriff der Humanitat tauchte in den dazugehorigen historischen Diskursen immer wieder als Argument auf. Aber ging es den Reformern und Diskursteilnehmern dabei wirklich um menschenwurdige Haftbedingungen, oder wurde Humanitat vielmehr als Deckmantel genutzt, um andere, etwa wirtschaftliche oder disziplinarische Ziele zu rechtfertigen?