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Christian Braw

Und wir sahen seine Herrlichkeit

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Und wir sahen seine Herrlichkeit

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„Und wir sahen seine Herrlichkeit" - mit diesen Worten des Evangelisten St. Johannes hat Dr. Christian Braw die Richtung seines theologischen und philosophischen Werkes angegeben. Dr. Christian Braw wurde 1985 in Lund, Schweden, zum Doktor der Theologie promoviert mit seiner Dissertation Bücher im Staube - die Theologie Johann Arndts in ihrem Verhältnis zur Mystik (Brill), wo er die Verarbeitung der spätmittelalterlichen Mystik im reformatorischen Raum untersuchte. In dieser Begegnung hat der Pietismus seinen Ursprung. 1994 wurde Dr. Braw Privatdo- zent an der Akademie von Åbo, Finland, und 1971 wurde er in Diözese Växjö, Schweden, zum Pfarrer ordiniert. Als Philosophiehistoriker hat sich Dr. Braw vor allem in das Denken des Aristoteles vertieft. In diesem Band wird ein philo- sophiehistorischer Beitrag vorgestellt, eine Untersuchung über das Denken Vidkun Quislings, des norwegischen Verräters. Dieser Band beinhaltet auch Aufsätze und Vorträge über die Heilige Dreifaltigkeit, die Inkarnation, die Liturgie, das Gebet, die Erweckung, Augustin und Luther, sowie über Johann Arndt, den Urvater des Pietismus. Die Augustana und der Kleine Ka- techismus werden ausführlich behandelt. In der Lehre war Dr. Braw hauptsächlich in Estland und Finn- land tätig. Schon vor dem Fall der Sowjetunion war er in Estland tätig, wo er im Jahr 1990 auch die hier abgedruckte Ansprache an das Jaan Kross-Symposium in Tallinn gehalten hat. Professor Randar Tasmuth, Tallinn, hat das Geleitwort ge- schrieben. 457 Seiten.